„Echt das Letzte!“ * Catching the big fish: „This is it?“ * „Ganz furchtbar schimpft der Opapa – die Oma hat kein Paech-Brot da. Ist die Stulle naß und pappt, haste einfach Paech jehabt!“ [Berliner U-Bahn-Lyrik]
F ü n f M i n u t e n G e m ü t l i c h k e i t
Im Rückspiegel kleiner? Direkt erleben. Eine mikroskopisch hochfeinauflösende Verschiebung Ihrer(!) Aufmerksamkeit genügt: Die Zeit (um SchicksHeil, die Wünsche von vorgestern, zu erfahren) verschwindet und die (bestattungs-)kultursensible Läuterung Bewegung bleibt!
Die Fließrichtung Ihrer Lebenskraft ändert sich also von Grund auf. Und noch ehe Sie dies bemerken (wollen würden), kollabiert der listig aufgetischte Ulk, der Ihr Sichtfeld heute eng, der Ihr Leben gravitätisch macht: Die mit emotionaler Tiefe in das intelligente Umfeld gesetzten Grenzen (Symbole: Motive, Erfahrungswissen, Filter, Definitionen, Hilfs-Ichs, usw.) bleiben, werden vielmehr nachrangig, unscharf bzw. (licht-)durchlässig!
Und bevor Sie noch selbst dahinter kommen: Ihre Homies kannten Sie nicht! Ihre Sinne gaukeln Ihnen – gemäß einer grobstofflichen Überschlagsrechnung (ugs. Vorsehung) – eine holde Feststofflichkeit vor, die es bei genauerer Begutachtung (z. B. mit deren technischen Verlängerungen) so überhaupt nicht gibt! (Aber von mir haben Sie das nicht – ich werde vor dem Kadi alles abstreiten – restlos alles! Klar?)
Allezeit aus dem unverrückbaren Höhepunkt des Lebens, dem glorreichen Ende, hinein: Doch – von Kopf bis Fuß mit lauter sinnfreiem Firlefanz eingeseift (bis zum Abwinken: „wonnig überschäumend“) – die schlichte Frage nach dem eigenen Glück (Unbedarftheit bzw. Selbstgenügsamkeit: Dasein, Zeit-/Schwerelosigkeit) überhaupt zu stellen? (Und was lieben Sie?)
Geht es aber einmal nicht leicht, z. B. sobald Sie ein aufgeschaltetes Motiv bedienen, mit dem Sie sich nicht mögen (Dritten das verweigern, was Sie sich selbst wünschen/schenken würden?), ist auch alles goldrichtig – dann ist noch reichlich L u f t nach oben!
Kontakt: Sascha Lill, (030) 291 48 45